Argus Nachstaffel 03.03.2017

Mit voller Motivation nahm das ZesOLNak mit 8 Staffelteams an der Nachtstaffel teil. Für viele von uns war es der erste OL in diesem Jahr. Die meisten kamen gut mit Kleidern eingedeckt, denn es war sehr kalt zum Warten. Dennoch hatten einige Spezialisten das Gefühl, es wäre nach der wunderschönen Woche schon Frühling… zum Glück hatte es ein immer gut genährtes Feuer.
Beim Lauf hatten wir leider nicht so Glück: Auf der ersten Strecke überlief unser schnellster Läufer Fabio den Überlaufsposten, Silvan hatte ab dem dritten Posten kein Licht mehr, usw. Auf dem Massenstart der dritten Strecke standen dann fünf vom Feuer schon durchgeräucherte ZesOLNäkler. Aber auch auf dieser Strecke kamen nicht alle ohne Postenfehler durch. Trotzdem hat es, zumindest mir, sehr Spass gemacht, endlich wieder einmal OL zu machen.
Nicht so lustig war es dann, als wir in die Unterkunft kamen. Die Schlafzimmer waren im Bunker, der nicht geheizt war. Bei ca. 12°C (gefühlt: -10°C) mummten sich alle tief in ihren Schlafsack und schlummerten schon bald.

Corsin

 

Nach einer kurzen und kalten Nacht standen alle plus oder minus um halb Neun auf, um sich mit den letzten Kohlenhydraten und Eiweissen für den anstehenden 300er bzw. 1000er zu kräftigen.

Dann ging es, für die meisten jedenfalls, mit den Büsslis zur nahegelegenen Leichtathletik-Bahn. Einige mussten, aufgrund von Platzschwierigkeiten, zum Training laufen… Nach einem gründlichen Eindehnen und -laufen, konnte gestartet werden. Es konnten, trotz einiger Muskelkater vom vorabendlichen Nacht-OL, recht gute Zeiten gelaufen werden, was auf eine erfolgreiche Saison hoffen lässt. Danach ging es mehr oder weniger zügig wieder in Pfadiheim zurück, wo uns ein ausgezeichnetes Mittagessen erwartete und womit wir unsere Batterien auffüllen konnten.

Da vor dem 2. Training noch einige freie Zeit vorhanden war, wurde diese durch Trainergespräche oder mit Fussball innerhalb (töggele) und vor dem Pfadihaus genutzt. Die, welche noch nicht zu müde waren durften mehr oder weniger freiwillig auch den steilen Weg zum Nachmittagstraining auf sich nehmen. Zum Glück wurden sie von Trainern begleitet, welche den Weg wussten. Das Hauptthematik des Waldtrainings, welches im gleichen Wald wie der Nacht-OL stattfand, war der gezielte Einsatz des Kompasses. Der Wald schien viel schöner als im Dunkeln und es wurden weniger Fehler gemacht als am Vorabend.

In der Unterkunft erwarteten den erschöpften Athleten warme Duschen und danach eine leckere Spaghetti Bolognese. Der Abend wurde meist mit Töggele oder mit dem Kampf um die Heizung der Schlafräume verbracht. Um Neun Uhr kamen alle nochmals zu einem Theorie-Input zusammen. Zuerst wurden die Trainings und den Nacht-OL besprochen, danach wurde der Schwerpunkt auf die Trainingsplanung gelegt. Um circa Zehn Uhr gingen alle ins Bett um eine geringfügig wärmer Nacht zu verbringen.

Tim

 

Wenn es im ZesOLNak Philosophen gäbe…

Am Sonntagmorgen gab es um 7:30 Uhr Frühstück. D.h. Wecker um 7:29 Uhr, eine Minute liegen bleiben und auf ging’s aus dem Luftschutzkeller in den warmen Esssaal. Philosophen würden sich fragen, warum die meisten Gesichter so dunkle Ringe unter den kleinen Äugelein hatten… Keine Ahnung! Antworten bekam man zumindest beim sehr originellen Putzplan, wo nicht nur stand, WAS geputzt wird und WER es putzt, sondern auch noch WARUM diese Person ausgewählt wurde.

Nachdem das Haus sogar sauberer war als vorher, verliess das ZesOLNak das Pfadiheim und fuhr mit den Büsli zum Distelberg-Dägermoos.

Philosophen würden sich fragen, warum die ZesOLNäkler vor einem Training nichts Besseres zu tun haben, als Tannzapfenschlachten… oder: warum wohl L.G. im Wald vergessen wurde, weil sie den bereits eingezogenen Posten suchte… (Danke im Voraus für den Kuchen, Mündi!)

Nach dem Mittagessen spielten die ZesOLNäkler noch ein/zwei Runden «Schiitliverpünggis», bevor es weiterging nach Aarau. Der Grund, warum alle überhaupt ans KaZu gekommen sind: An der Sprint-Staffel die Aargauer besiegen! Doch da kam die schreckliche Nachricht: Es gab gemischte Teams. Philosophen würden sich fragen, warum die Organisatoren (Aargauer) sich so entschieden haben. Darauf wussten die ZesOLNäkler die Antwort: Weil sie Angst hatten, vom ZesOLNak fertig gemacht zu werden. :-)

Das letzte Training war nun zu Ende und die Siegerteams standen fest (siehe Foto). Philosophen würden sich fragen, warum es genau dann begann zu regnen… Na weil das Wetter weinte, da sich das ZesOLNak auf die Heimreise machte! Zwischen einem Riesenhaufen Gepäck machten es sich die ZesOLNäkler in den Büsli gemütlich (siehe Foto). Doch im Luzerner-Büsli herrschte nicht lange Ruhe: bei jedem gelben M wurde laut «MACMACMACMACMAC» gerufen… alte Tradition… Philosophen würden sich fragen, warum Mündi in Sursee doch noch nachgegeben hat… wegen dem schlechten Gewissen? Oder weil er weiss, wie gut so ein Cheeseburger schmeckt?

Fazit: Manchmal ist es das Beste, wenn man nicht immer alles hinterfragt, sondern ein amüsantes, lehrreiches KaZu einfach nur geniesst!

PS: Geniessen dürfen die ZesOLNäkler in nächster Zeit auch viele Kuchen!

Kuchenbilanz von diesem Wochenende:

Kuchen Nr.

Bäcker/in

Funktion

Warum?

Entschuldigung?

1

Dominique S

Athlet

P. fal. Nachtstaffel

X

2

Fabio B

Athlet

P. fehl. Nachtstaffel

X

3

Vanessa R

Leiterin

P. fehl. Nachtstaffel

X

4

Seline S

Leiterin

P. fehl. Nachtstaffel

X

5

Marco B

Athlet

P. fal. Nachtstaffel

Geburtstagsbonus, abgelehnt

6

Patrick W

Athlet

P. fal. Nachtstaffel

X

7

Andreas S

Leiter

Athletin im Wald vergessen

MC-Besuch-Bonus, abgelehnt

8

Florin W

Athlet

Gepäckstück im Büsli vergessen

X

 

Die Schulden sind beim nächsten KaZu bzw. im TL zu begleichen. Besten Dank! :D

Andrea