ZesOLNak 2024: 20.-21.1. Wallisellen/Dübendorf, ...

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Januar KaZu
 
Samstag, 20. Januar
Unser Wochenende begann am Samstag um 10 Uhr beim Pfadiheim in Wallisellen. Nicht nur unser Kader war vor Ort, sondern auch die Aargauer. Denn die heutigen Trainings machten wir gemeinsam mit dem Aargauer Kader. Nach einer kurzen Begrüssung und den Infos zum Training, starteten wir schon das Training vom Morgen. Dies war ein Partnertraining, bei dem die jeweiligen Partner nur jeden zweiten Posten auf ihrer Karte hatten. Die erste Person lief also den Posten an, während die zweite Person der ersten hinterherlief, ohne zu wissen, wo der Posten ist. Wenn sie dann beim Posten sind, tauschen sich die Rollen. Zuerst muss sich die zweite Person auffangen und dann seinen Posten anlaufen. Als dann alle wieder in der Wärme waren, war es Zeit für unseren Lunch. Direkt nach dem Essen wurden dann die zweier Teams für die Staffel am Nachmittag ausgelost. Es gab viele gemischte Teams zwischen dem Zesolnak und dem Aargauer Kader. Unsere jüngeren Athletinnen und Athleten starteten auf der kurzen Bahn. Diese übergaben dann ihren Teamkollegen, welche dann die lange Bahn in Angriff nahmen. Danach gab es noch eine weitere Runde, also nochmals eine Übergabe von lang auf kurz und dann zum Schluss noch einmal die lange Bahn. Es war toll, mal wieder ein Testwettkampf mit so vielen Teams durchzuführen. Wir vom ZesOLNak mussten dann unsere Sachen packen und fuhren weiter zu unserer Unterkunft im Pfadiheim Kloten. Dort angekommen, konnten wir endlich duschen und uns ein wenig erholen. Um ca 18:30 assen wir dann endlich Znacht, es gab feine Hörnli mit Gehacktem. Danach gab es noch einen spannenden Theorieinput von Yves über Sprintkonzepte. Danach war unser Tag schon zu Ende, um 22:30 war dann Nachtruhe. / Nicolo Infanger
 
Sonntag, 21. Januar
Das leckere Frühstück am Sonntagmorgen haben einige (ein ganzes Zimmer von zwei!) ziemlich verschlafen und so wurde sogar ein Telefon als Wecker gebraucht… Man munkelt, dass nach zwanzig Minuten auch die Letzten den Weg ins Esszimmer gefunden haben. Nach den letzten Bissen mussten die Langschläfer zur Konditionierung den Abwasch machen - hoffentlich haben sie daraus gelernt!!  Als erste Morgenaktivität ging es ans Zimmer-räumen. Je nachdem, wie weit die Einzelteile verstreut waren, konnten noch länger oder weniger lang Spiele gespielt werden. Danach machte sich eine „freiwillige“ Gruppe auf den Weg zum Multitechnik-Training. Es wird gesagt, dass zwei Herren eine Kategorie übersprungen haben und in dieser Saison nun bereits H18 laufen. Das Training wurde in gewissen Bereichen wohl eher als Partnertraining angesehen und das maximal-eine-Stunde-im-Wald- sein nicht ganz so ernst genommen… Es wurde ziemlich grosszügig (ab)gerundet. Währenddessen absolvierten die in der Unterkunft Gebliebenen ein Footing, gefolgt von einem Krafttraining im Warmen und dem Hausputz. Als die Frierenden nachhause kamen, gab es eine feine Stärkung. Das Slalomrennen wurde dabei eng mitverfolgt und die Daumen gedrückt. Nach dem Mittagessen folgte die Reise nach Dübendorf entweder mit ÖV oder Autoshuttle. Es standen am Nachmittag zwei Sprints an. Man munkelt, dass GM mit Schnee am Boden verewigt wurde und es derselbe Athlet auf die Reihen gekriegt hat, kurz vor seinem Start den eigenen Badge in die verschneite Hecke zu schleudern. Aber auch dieser Herr konnte schlussendlich ohne Verspätung in seinen Lauf starten. Weiter gehen Gerüchte um, dass einzelne AthletInnen den ersten Posten beinahe zwei Minuten suchten oder bereits nach dem letzten Posten das Gefühl gehabt hätten, sie seien im Ziel und dadurch konsequent den Blick auf die Karte mieden. Als sich vor der zweiten Runde die Sonne blicken liess, war die Motivation für das Training noch grösser und alle hatten Spass, durch die Quartiere zu flitzen. Einige hatten die Temporeduktion in den Kurven leider nicht ganz im Griff und so durften sie ab und zu einmal die Aussicht aus der Perspektive eines Frosches geniessen.
Sobald das Ziel gestempelt und der Badge ausgelesen war, konnten wir uns umziehen und die Tasche zusammenpacken. Weil einige Angst hatten, den Zug zu verpassen, oder noch zu wenig Sport gemacht zu haben, rannten diese zum Bahnhof. Die anderen gingen den Weg gemütlich an. Schlussendlich hat niemand den Anschluss verpasst und es konnte bei den Bündnern mit der wichtigen Diskussion begonnen werden: Bleiben wir eine halbe Stunde in Zürich, um noch Proviant zu besorgen, oder rennen wir in drei Minuten durch den gesamten Bahnhof? Es musste mehrmals abgestimmt werden, aber schlussendlich hat man sich zum Pech des Athleten mit der längsten Heimreise darauf geeinigt, den früheren Zug zu nehmen. Also gab es für ihn alleine in Landquart einen halbstündigen Aufenthalt…
Die Luzerner und Nidwaldner nahmen es am Bahnhof gemütlich und büssten deshalb einen vollgestopften Zug nach Luzern ein. Zum Glück gab es Taschen, die auch als Stühle dienten. Auf dieser Fahrt wurde Einzelnen bewusst, dass in ihrer Packtaktik noch Verbesserungspotenzial lag. Man munkelt, dass eine Person beinahe ihren gesamten Schlafplatz mit Schlafsack und Fixleintuch ausgebreitet hat, bis sie dann schliesslich ihr Essen gefunden hat. Ihre ausgepackte Beute musste sie aber sofort verteidigen, da die Sitznachbarin auch plötzlich ein Knurren im Bauch verspürte. Es wurde nicht lange überlegt und ein vom Frühstück übrig gebliebenes Kilo-Brot sofort geteilt und gemampft. Nebenbei gab es auch noch mehr oder weniger tiefe Deep-Talks, von denen die Fremden im Zug zum Glück nichts verstanden. / Leonie Mathis