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KaZu 2.-5.4.21 Jura/Vaumarcus

 

Freitag, 2. April

Gefreut haben wir uns auf dieses Trainingslager schon vor einer Weile. Genauer gesagt Anfang des Jahres 2020. Aber wie bekannt, kam da etwas Entscheidendes in den Weg.  So wurde das TL um ein Jahr nach hinten verschoben, da es Testlauf relevantes Gelände ist.

Wie schon in letzter Zeit öfters, war auch diesmal etwas Neues dabei. Alle Athleten und Trainer mussten einen negativen Corona Test vorweisen können der nicht älter als 72 h ist. Das hiess für die meisten, dass am Mittwoch ein besuch beim Testzentrum anstand. Für alle ( alle Tests sind negativ ausgefallen) ging es dann am Freitagmorgen auch wirklich los. Man traf sich am abgemachten Ort (wenn man nicht verschlafen hatte) und los ging die Fahrt nach Vaumarcus. Dummerweise bildete sich der Osterstau nicht wie gewohnt vor dem Gotthard Nord Portal, sondern bei den Autobahn Verzweigungen Oftringen und Härkingen. So dauerte die Anfahrt etwas länger. Aber wir als wir beim Camp ankamen war das schon fast vergessen. Denn wir hatten eine atemberaubend schöne Aussicht über den Neuenburger See ( der ist grösser als man so denken würde, man durfte sogar Träumen man wäre irgendwo am Meer). Nach dem die Zimmer Büsschen weise bezogen waren, machten wir uns für das erste Training parat. Es hatte ein Postennetz und wir mussten unter gewissen vorgaben eine Bahnlegen und diese absolvieren. Somit gab es viele verschieden Bahnen. Uns wurde gesagt wir sollten nach 45 min. wieder zurück sein. Diese Maximalzeit konnten jedoch wenige wirklich einhalten. Danach haben wir uns alle wieder sauber gemacht und haben das schöne Wetter und die großartige Aussicht genossen, wobei andere in der Küche standen und kochten. So gab es feine Pasta als Abendessen. Später wurde noch das heutige Training ausgewertet und gequatscht. Nachtruhe gab es diesmal keine wirkliche jedoch war zu einer anständigen Zeit ruhe.

Isabelle

 

Samstag, 3. April

Am 2. Tag des Lagers war ein Middle Testwettkampf angesagt, um uns optimal auf den Testlauf vorzubereiten. Nach einem feinen Zmorga fuhren wir mit den Büssli Richtung Plan du Bois, ein schöner und gut belaufbarer Wald. Es war eine sehr gute «Übung», um wieder mal ins Wettkampffeeling hineinzukommen. Als dann alle wieder mehr oder weniger gesund und munter aus dem Wald zurückgekehrt waren, gab es ein super Lunch-Buffet, organisiert von unserem Küchenchef Marco. Nach ein paar tiefgründigen Gesprächen und Fussballrunden fuhren uns die Büssli zum Nachmittagstraining. Unsere Bahnen bestanden immer aus drei nahen und dann wieder einer langen Postenverbindung. Während der langen Postenverbindung sollte man die kurzen Verbindungen vorauslesen, um dann mit wenig Kartenkontakt wie möglich die nahen Posten anzulaufen. In der Unterkunft wieder angekommen, durften wir dem Jungszimmer, welches in die Küche durfte, erst den Vortritt bei den Duschen lassen und uns anschliessend zu einem Dehnen von Yves und Veronique begeben. An diesem Abend wäre es aber wohl besser gewesen, diese Jungs nicht in die Küche zu lassen... Sie tischten uns dann Älplermaggronen auf, «mmmh fein» denkt man sich jetzt vielleicht. Doch dem war leider (aus meiner Sicht aus) nicht so. Dreieinhalb Kilogramm Reibkäse wurden für diesen Znacht verbraucht, man ass also praktisch Käse mit ein paar Maggronen dazwischen. Es gab natürlich auch Leute, welche dieses Mahl sehr gerne hatten. Für Leute, die keinen Käse mögen (z.B. ich), gab es dann halt Apfelmuss mit Zwiebeln und im Zimmer noch ein paar Reiswaffeln.

Lynn

 

Samstag, 4. April

Morgen früh um 6:20 Uhr war es beim einen Mädchenzimmer schon Tag wach um den wunderschönen Sonnenaufgang anzuschauen (und sahen ihn dann 40min später auch). Nach dem feien Oster z`Morgen mit Eier… ging es auch direkt schon in den heutigen OL Wald. Als wir dann nach ca. 25 min beim Wald ankamen, absolvierten wir das Morgentraining auf der Karte Serroue – Les Vernets. Als dann alle das Lange Training absolviert haben gab es feiner Osterlunch. Nach einer kleiner Verdauungspause ging es dann an das Nachmittagtraining im selben Wald wie am Morgen, dieses Mal war es aber ein Multitechnik Training, mit Feinen Posten, Kompasslaufen, Korridor-OL... Als wir dann alle Heil vom Training zurückkamen, gingen wir direkt auf den Weg zum Creux du Van. Als wir dort nach ca. 35 min ankamen gingen wir verschiedene Wege. Die einen gingen Quer durch den Wald und direkt zum obersten Punkt des le Soliat`s und die andern kamen dann auf einem kleinen Umweg auch und wir machten noch ein Gruppenfoto. Als wir nach dem engsten Teil der Strasse es geschafft haben umzukehren, ging es ca. 25min zum Lagerhaus zurück. Nach dem Dehnen am 19:00 gab es nach dem feinem Z’Nacht noch die Auswertung um 20:00.

Laura

 

Sonntag, 5. April

Heute mussten wir früher aufstehen als an den letzten beiden Tagen, weil es bereits um 07:15 hiess: „Essen fassen!“ Nach der ersten Stärkung am letzten Tag des Oster-TL ging es ans Putzen. Beim Zmorgen gab es eine Liste, bei welcher man sich für die vier verschiedenen Putzbereiche eintragen konnte: Büssli, Bad/WC/Duschen, Zimmer und Esssaal. Nach der von allen geliebten Putzaktion ging es in den frisch geputzten Büssli in Richtung Wettkampfzentrum vom Langenthaler-OL. Da wir alle noch mehr als genug Zeit bis zum Wettkampf hatten, wurde der Fussball aus dem Gepäck gesucht und dann in Richtung Tor geschossen. Manche von uns waren so motiviert, dass die Bälle bis ins naheliegende Feld flogen und vom armen Torwart gesucht werden mussten. Irgendwann ging es in Richtung Start. Dort wurde „natürlich“ fleissig eingelaufen und die Konzentration auf kommenden Wettkampf gerichtet. Der Wald hatte viele Wege und die Bahnen spannende Routenwahlen. Nach dem Lauf ging es den langen Weg zurück ins WKZ, in welchem es so stark windete, dass sogar der OL-Stand umgekippt ist. Ein bisschen abseits von diesem Stand gab es die restlichen Brötchen und Früchte zum Zmittag. Nach der Verabschiedung sass man in sein Büssli. Auf der Heimfahrt wurde, zumindest in unserem Büssli, wenig gesprochen und viel gedöst. Danke für das Lager - war toll!

Elia

 

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KaZu 20./21.2.21 Gütschwald/Axenstein

 

Samstag, 20. Februar

Auch dieser Kaderzusammenzug konnte aufgrund der Schutzmassnahmen nicht wie gewohnt stattfinden. Der Kontakt unter den Athleten musste seit letztem Herbst gezwungenermassen sehr begrenzt werden. Deshalb wurde vom Trainerteam eine Trainingsform entwickelt, welche ein Training zu zweit oder zu dritt ermöglichte und dabei die Schutzmassnahmen trotzdem eingehalten werden konnten.

Dieses Training fand im Gütschwald bei Luzern statt. Die Anreise dahin musste von jedem selber organisiert werden. Die Bahn wurde in vier gegabelte Teilstrecken unterteilt, zwischen welchen es je einen Sammelpunkt gab an denen sich die Athleten trafen. Die Intensität wurde nicht vorgegeben aber da dies für die Meisten eins der ersten OL-Trainings in diesem Jahr war, ist es nicht zu schnell angegangen worden. Der Wald war überwiegend gut belaufbar. Trotzdem stolperte man regelmässig über Dornensträucher, welche über den Winter vom Schnee zu Boden gedrückt wurden. Vom Geburtstagkind wurde eine Zielverpflegung aus Schokolade organisiert. Um 15 Uhr haben die Helfer begonnen, die Posten einzuziehen. Den Heimweg musste wieder von jedem individuell organisiert werden.

Der nächste Termin war das Zoom Meeting um 19 Uhr. Nach der Begrüssung und der Behebung einiger technischen Probleme, wurde das Kader in vier Gruppen unterteilt. All diese haben unter sich einige Routenwahlen besprochen, welche das Trainerteam vorgängig vorbereitet hat. Einige Minuten später sind wir zurück ins Hauptmeeting gerufen worden. Da haben wir eine Golf-OL-Übung gemacht. Es ging darum, dass man während 30 Sekunden eine Postenverbindung gezeigt bekommt und diese nachträglich mit den wichtigsten Attackpoints auf einem leeren Blatt Papier aufzeichnet. Das Ziel dabei ist, dass am Wettkampf möglichst wenig und kurz auf die Karte geschaut werden muss, bis die wichtigsten Objekte gemerkt sind. Dies wurde einige Male mit verschiedenen Postenverbindungen wiederholt. Nachdem wir diese Übungen abgeschlossen haben, gab es noch kleinere Infos zum Training vom Sonntag. Danach wurden wir verabschiedet und somit war der erste Tag von diesem Kaderzusammenzug vorbei.

Florin

 

Sonntag, 21. Februar

Am Sonntag war ein Training im Axenstein angesagt. Das Training wurde in 2-er Gruppen oder 3-er Gruppen durchgeführt, um den Umgang mit Gegnerkontakt zu trainieren. Um grössere Ansammlungen zu vermeiden, hatte jede Gruppe seine eigene Startzeit. Unsere Gruppe startete um 13:15 Uhr. Abwechslungsweise lief jeder die Posten an. Die anderen ‘schättelten’, gaben Feedbacks und verübten ein bisschen Druck auf den Kartenleser. Für mich war es nicht ganz einfach auf die Karte zu kommen. Die Karte war reduziert, die Wege waren nicht kartiert. Somit durfte man sich nicht von den Wegen verleiten lassen. Zudem brauchte ich etwas Zeit, bis ich mit dem Relief zurechtkam. Hatte ich doch seit über einem Jahr keinen OL-Wettkampf mehr absolviert und es fehlte mir an Praxis. Ich muss ehrlich sagen, dass ich am Anfang meine Gruppe nicht immer sauber zum Posten geführt habe, doch ab der Mitte konnte ich die Posten besser anpeilen. Nach etwa eineinhalb Stunden waren wir am Ziel angelangt, obwohl die Bahn nur etwa 4.5 Kilometer lang war. Der Wald war ziemlich ruppig mit den vielen Steinen und zudem haben wir uns zwischendurch ausgetauscht. Im Ziel hatte uns das Geburtstagskind noch Brownies auf unser Gepäck bereitgelegt, die ausserordentlich deliziös waren. Es hat mir sehr gutgetan, wieder einmal ein paar Kaderhomies zu treffen, die ich fast ein Jahr nicht mehr gesehen habe. Ich hoffe, wir können uns bald wieder mit dem ganzen Kader treffen :-) .

Fabio

 

 

 
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KaZu, 9./10.1.21
 
Samstag, 9. Januar 2021
Wer hätte es gedacht – auch dieser KaZu fand anders statt als geplant (oder gewollt). Bereits anfangs der Woche konnten wir die gewünschten Trainingskarten mit den passenden Längen bei Amanda bestellen. Im Verlaufe der Woche wurden die Karten dann zugestellt. Es war also alles bereit für einen individuellen OL-Trainings-KaZu. Am Samstag standen dem ZesOLNak zwei Trainingsformen im Meggerwald zur Verfügung: ein Relief- und ein Kompasstraining. Beide Trainingsformen wurden mit reduzierten Karten absolviert. Beim Kompasstraining fehlten die Höhenkurven, da kam es schon vor, dass man plötzlich vor einem Steilhang stand, ohne dass man zuvor etwas ahnte… Nichtsdestotrotz, waren wir ziemlich froh, um die Möglichkeit OL Trainings absolvieren zu dürfen. Da machte es uns auch nichts aus bei Minustemperaturen und liegendem Schnee ins Training zu starten. Ab und zu sahen wir uns im Wald, doch grösstenteils war es ganz ruhig. Zur selben Zeit konnten die Bündner im Fürstenwald oder im Ils Aults ein Training absolvieren.
Nach der individuellen Heimreise und ohne anstehen beim Duschen, trafen wir uns alle zusammen über Zoom zu einem online Meeting. Uns wurde ein kurzer Theorieinput geboten, bei dem die Möglichkeiten aufgezeigt wurden, wie wir uns im Querlaufen verbessern konnten. Dazu bekamen wir einige hilfreiche Tipps und Beispiele von Trainingsformen. Anschliessend absolvierten wir noch gemeinsam ein Rumpfkrafttraining und einige Fussgymnastikübungen. Das Abendprogramm stand uns wieder zur freien Verfügung aber natürlich ZU HAUSE. Also wertete ich noch mein Training aus, packte die Tasche für den kommenden Trainingstag und ass ein feines Znacht. So endet meinen Bericht, ohne den Standartsatz: «…und dann war auch schon Nachtruhe…»
Lara
 
Sonntag, 10. Januar 2021
Der Zweite Tag des «Online KAZUs» fand wieder individuell statt. Wer gestern noch ein bisschen gechillt hat und noch keine OL-Trainings in Chur, Ems oder im Meggerwald absolviert hat, muss sich heute in den Fürstenwald, Ils Aults oder in den Homberg Zwingen. Der der gestern jedoch schon mindestens 2 OL-Trainings absolviert hat, kann heute den Tag entspannt angehen. Da der Kazu individuell ist kann dieser sich auch für ein anders Training entscheiden wie zum Beispiel für einen Longjogg im Schnee, Skifahre mit Speedrekord 104.4 km/h, Skating go langlaufa oder uf e Skitour. Danke an Strava für diese verschiedenen Informationen. Die Möglichkeit den ganzen Sonntag zuhause zu chillieren gab es natürlich auch noch. Durch die Individuelle Anreise zur selbst gewünschten Zeit, konnte der mindestabstand von 1.5 Meter gemäss BAG immer eingehalten werden, und eine Übertragungsmöglichkeit des Coronavirus war nie vorhanden. So konnten ohne Risiko unsere Trainings absolvieren und am Montag wieder zur Schule/Arbeit/ins Homeoffice gehen.
Simon
 
 
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