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KaZu Ostschweiz, 7./8.3.20
 
Samstag, 7. März
Liebes Tagebuch
Heute bin ich mit dem rechten Bein aufgestanden (ich glaube es zumindest). Ich habe meine Tasche noch mit den nötigen Gegenständen vollgestopft und mich dann zum Bahnhof begeben. Dort wartete schon das Büssli in welches ich einstieg (JA wir hatten Büsslis und das tollste, es hatte sogar ein Uri-Stier Kleber uf dr Schnurrä). Nachdem alle pünktlich im Büssli waren, fuhr uns Marcel, ins weit entfernte Thurgau. Die Zeit vertrieben wir uns mit lauter und guter Musik (zumindest nach Aline’s Meinung), wie es sich gehört. Ohne Verfahr Fehler erreichten wir den Postenraum, aber überfuhren den Posten, ach stimmt ist ja kein OL (typischer Fehler einer langen Routenwahl nicht?). Aber zum Glück waren die Bünder und das NWK NOS schon beim Posten und zeigten uns diesen, wie blöd bin ich, wir sind ja immer noch im Büssli. Dort parkten wir im Dreck und kurz darauf waren alle Anwesend. Nach den Infos zum Training, mussten wir uns schnell umziehen. Somit kamen fast alle Pünktlich an den Start und konnten ein tolles Kompass-Training absolvieren. Es lief gut, nur doof, dass sich 5 Athletinnen beim letzten Postentrafen, ja wirklich nicht früher und es uns niemand glaubte, wie immer. Der kurze OL zurück zu den Büsslis, brachte nochmals viele verkratzte Beine. Endlich hatten wir kurz Zeit uns mit einigen Freunden vom NOS zu Unterhalten. In der Unterkunft angekommen, bezogen wir unsere Zimmer was Überraschend schnell und ohne grosse Diskussion verlief. Ein Rumpfkrafttraining wartete, dieses Absolvierten alle mit Bravour und begleitete einige, wie mich, vielleicht auch noch einige Tage mit. Frisch geduscht haben wir uns mit Leatitia am Boden verrenkt. Als dieses vorbei war, haben wir leckere Pasta mit verschiedenen Saucen zu uns genommen und verspeist. Als Dessert gab es Glace und Kuchen. Eine Person aus der Küche (Name der Redaktion bekannt), machte die Eiskugeln und musste sich bemühen nicht zu Lachen als die Ost-schweizer Ärdbeerglace (in St. Galler Dialekt) wollten. Mit vollem Magen gab es noch ein wenig Theorie und Auswerten des Trainings. Jetzt ist nun auch Zeit gekommen zum Schlafen. Natürlich wird nicht immer direkt geschlafen, sondern auch noch Sachen ausgetauscht und besprochen welche nie in einem solchen Bericht erwähnt werden. Schreiben tue ich auch nichts detailliertes, denn wenn muss man die anwesenden Personen persönlich fragen und Glück haben, das jene dir es etwas erzählen.
Von Isabelle
 
Sonntag, 8. März
Am Sonntagmorgen um 7.30 begann der zweite Tag von unserem Kazu mit dem Frühstück. Nachdem wir 15 Minuten Zeit hatten, um unsere Sachen zu packen, mussten wir die Unterkunft putzen, in welcher wir die letzte Nacht verbracht haben.
Heute stand ein Trainingswettkampf auf dem Programm. Der Weinfelder OL war dafür wie gemacht. Nach einer rund 20-Minuten langen Reise sind wir im WKZ angekommen. Einige der ZesOLNäklerinnen und ZesOLNäkler nahmen sich sehr viel Zeit, um sich für den OL bereit zu machen und sich zum Start zu begeben. Deshalb startete der grösste Teil erst um ca. 11:30 Uhr.
Der Wald war grundsätzlich ziemlich flach, hatte jedoch einige Gräben, welche uns noch zu ein paar Höhenmeter gezwungen haben. Trotz der Jahreszeit waren Dornen keine Seltenheit, deshalb war das Umlaufen von manchen Waldteilen oft ratsam.
Nach dem Rückweg, von Ziel zum WKZ zogen wir uns um. Den Luxus einer Dusche hatten wir dieses Mal nicht. Danach sassen wir uns in die Beiz und assen Zmittag, welches wir am Morgen eingepackt haben. Dank unseres Geburtstagskindes, gab es auch noch Kuchen. Schlussendlich wurden die Teilnehmer mit dem Büssli zurück zu den Standorten gebracht, an denen sie am Samstag abgeholt  wurden.
Von Florin

 

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KAZU 15.-16.2.20, Stäfa/Benken

Samstag, 15. Februar 2020
(Aline) Anlässlich des Februar-KaZus trafen sich die Athleten und Athletinnen, Trainer und Trainerinnen, Eltern und PBs im Jugendhaus in Stäfa. Bündnerland und Zentralschweiz: Was wir alles im Kader erleben und anstellen, zeigte ein kurzer Film als Einstieg in den Theorieteil. Coole und lustige Bilder durften im Video auf keinen Fall fehlen. Diverse Fragen zum Thema Trainingslehre wurden uns vorgestellt. Engagiert und interessiert wurden diese in spannenden Diskussionen in kleinen Gruppen beantwortet. Für das anschliessende OL-Training setzten sich die Athleten mit der Zielsetzung auseinander. Grob- / Feinorientierung oder doch eher Attackpoint?
Hopp, hopp, schnell umziehen und bald ging das Training auch schon los. Im Wald hatte es bereits viele Dornen, obwohl es erst Februar war… Jäger waren zwar nicht unterwegs, stattdessen begegneten wir Forstarbeitern. Kaum zu glauben: Lärmige Motorsägen hatten sie dabei. Mann, hier müsste doch der Posten stehen. Nach langem Suchen fragten wir die Arbeiter, ob sie wissen, wo denn die Flagge sei? «Oh ja, die haben wir weggenommen und an die nächste Strassenkreuzung gelegt...»
Programmpunkt nach dem Training war das Auswerten: Qualität stand im heutigen Training mit reduzierter Karte ja vor Quantität. Ruckzuck war auch schon alles aufgeräumt. Stretching war die nächste Aktivität. Teigwaren, superfeine Saucen und leckeren Salat gab es zum Znacht. Und auch ein Dessert fehlte nicht, mmhh!
Von wegen Müdigkeit – Wir gingen im Dunkeln noch nach draussen aufs Trampolin und den Kinderspielplatz. «Xund» und munter kehrten wir zurück ins Haus. Yeah, es war ein lustiger Tag! Zzzhh… guät Nacht.

Sonntag, 16. Februar 2020
(Lara) Als heute Morgen in der Früh der Wecker klingelte, war die gewohnte Stimmung des Kaderalltags zurück. Gewisse unter uns fühlten sich nicht mehr so beobachtet, da der Elternbesuch von gestern wieder zu Hause war. Doch nach dem Motto «Big Brother is watching you» ertönte am Morgen durch die Lautsprecheranlage des Hauses (in jedem Zimmer zu hören), dass auch die letzten Langschläfer beim Morgenessen erscheinen sollten. Wie so oft nach einem leckeren Zmorgä musste das Haus gereinigt werden. Einige Wenige hatten Glück und durften schon früher auf den Bus, die anderen reisten etwas später nach. Schlussendlich trafen wir alle rechtzeitig in Benken zum Start des Crosslaufes unserer MU20 und Männer ein. Als Dank für den lautstarken Applaus, welcher die Athleten erhielten, gaben sie alles. Im Laufe des Tages kamen auch viele andere von uns noch in den Genuss der 1 km Cross Runde, die selbstverständlich mehrmals absolviert wurde. Eine matschige Schlammwiese war vorprogrammiert, dafür spielte das Wetter gut mit. Für die Abwechslung sorgte ein Übergang mit steilen Rampen. Für die meisten war dieses Hindernis ein Highlight, für einige wenige eher ein Verhängnis. Auch der Speaker und zahlreiche Helfer bemerkten die Anwesenheit der OL Läufer. Oft hörte man «es het mega vill OL Läufer hie». Tatsächlich war die OL Familie unter den Crossläufern stark vertreten. Die meisten OL Athleten verbuchte aber schon das ZesOLNak. Obwohl alle ihr Bestes gegeben haben und bis zum Schluss kämpften, reichte es niemandem von uns auf das Podest. Nichts desto trotz war es für uns ein gutes Training im Winter und auch sonst mit viel Spass verbunden.

 
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KAZU 25.-26.1.20 TI
 
Sa 25.1.20 (Nicolò) An einem bewölkten kalten Morgen versammelten wir uns, das heisst wir Bündner und Fabio, auf dem Parkplatz beim Bahnhof in Chur. Nachdem alle eingetroffen waren, fuhren wir mit dem Bus, der von Veronique sicher gelenkt wurde, los. Angekommen bei der Unterkunft trafen wir unsere Kollegen aus der Zentralschweiz, welche mit dem ÖV auf Rodi gelangten.
Wir wollten eigentlich Ski-OL machen, was wir leider nicht konnten, da es zu wenig Schnee hatte, weswegen wir eigentlich erst später in die Unterkunft gegangen wären. Das Problem war dann leider nur, dass wir somit zu früh dort waren und eine andere Gruppe noch in der Unterkunft war. Daher mussten wir im Eingangsraum warten.
Nachdem wir alle unser Gepäck in einem anderen Raum deponieren durften, zogen wir uns alle für ein kleines Training um. Wir wärmten uns ein, indem wir ein „Fangis“ spielten. Als dann jeder abgeklatscht wurde, machte Veronique mit uns eine Laufschule. Daran anschliessend absolvierten wir ein Krafttraining im Eingangsraum, der mit einem über alle Massen bequemen Boden ausgestattet war.
Als wir dem anstrengenden Training fertig waren, konnten wir das von uns individuell mitgebrachte Mittagsessen einnehmen. Wohl gestärkt starteten wir um ca. 13.30 Uhr unseren Longjogg. Dieser führte uns an ein paar sehr schönen Schneelandschaften vorbei. An machen Stellen war der Weg bzw. Skipiste sehr sehr vereist, weshalb an manchen Stellen ziemlich achtgegeben werden musste. Zum Glück hat es ausser ein paar schmerzenden Gesässen zufolge eines unvermeidbaren Sturzes auf den vereisten Untergrund  keine Verletzungen gegeben.
Wir duschten nach dem Longjogg und lagen noch ein bisschen in unseren Betten, bevor wir dann um 17.30 Uhr dehnten. Direkt anschliessend gab es auch schon ein leckeres Nachtessen. Später am Abend wurde uns ein Theorieblock vermittelt, anlässlich welchem wir analysieren mussten, wieso und wann Fehler auftreten und wie diese am besten ausgebügelt werden können. Anschliessend gingen wir müde und zufrieden schlafen.
 
So 26.1.20 (Simon) Für einmal konnten wir mal an einem Kazu ein bisschen länger schlafen, waren daher auch ein bisschen fitter für die Trainings :) Also gab es um 8 Uhr Zmorga. Es gab Brotressten von gestern und noch eine trockene Roulade auch von gestern. Für den Vormittag war ein Partner-OL Training geplant. Da wir aber nur ein Büssli hatten, müssten wir gestaffelt zum Start fahren. So ging es für die einen früher los für die anderen etwas später. Der Wald, in dem wir trainierten, war mit Schnee bedeckt und die Karte war auch schon alt und so hatte es nicht mehr alle Objekte. Nach dem Training mussten wir wieder zurück zur Unterkunft fahren, auch gestaffelt. Zum Glück hat die Sonne geschienen und es war nicht mehr so kalt, wie am Morgen. Zurück mussten wir schnell Duschen, da das Essen schon fertig war. Die Hausbesitzerin kochte für uns feine Thunfischnudeln. Danach mussten wir nur noch fertig packen und das Haus reinigen. Danach fuhren wir nach Hause, die Zentralschweizer mit dem Bus und Zug und die Bündner mit dem Büssli. So konnten wir ein erfreuliches erstes Kazu um Jahr 2020 geniessen.
 

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