ZJOM-Schlusslauf, 22.09.18

(Aline Mathis) 22. September 2018, Steinhausen am Morgen früh: Die Schulanlage Sunnegrund wird von vielen fleissigen Heinzelmännchen zum WKZ vom ZJOM-Schlusslauf «umgebaut»: Tische und Bänke aufstellen, Sandwiches belegen, Coop FamCool Aktivitäten und Anmeldebüro vorbereiten, Start und Ziel einrichten, Strasse signalisieren, und, und, und - und natürlich das Allerwichtigste: In der Gemeinde Steinhausen Posten setzen. Diese Aufgaben meistern wir in Kleingruppen, tatkräftig unterstützt werden wir von den Helfern des OLV Zug.
Kaum ist mehr oder weniger alles bereitgestellt, lassen sich auch schon die ersten Läufer blicken. Natürlich dürfen auch wir ZesOLNäkler den Stadt-OL absolvieren. Aber brrrhh, da draussen ist es ja noch kalt… Auf dem Weg zum Start spürt man die herbstliche Frische deutlich. Das ist aber schnell vergessen, denn bereits auf den ersten Metern nach dem Start ist man voll im OL-Modus. Die aussergewöhnlich langen und sehr interessanten Bahnen, gelegt von Andrea Schuler, bieten die letzte Möglichkeit, nochmals wertvolle Punkte für die ZJOM-Gesamtwertung 2018 zu ergattern.
Nach dem Lauf kann man sich mit frischen Sandwiches, Kartoffelsalat und Wienerli stärken. Das auswahlreiche Kuchenbüffet fehlt selbstverständlich auch nicht, mmmhh 😊! Die Festbänke auf dem Vorplatz sind besetzt und die Läufer und Zuschauer geniessen das sonnige (und inzwischen auch warme) Wetter. Es wird gespannt auf die Rangverkündigung der ZJOM-Gesamtwertung gewartet… Und am Schluss werden sogar noch tolle Preise unter den Laufteilnehmern verlost.
Während die OLer und Zuschauer sich auf den Nachhauseweg machen, räumen und putzen wir noch schnell das Gelände, sodass unser WKZ wieder zu einer Schulanlage wird ;-)

 

 

 

 

 

Jugendcup 2018 - Tessin

Samstag, 01.09.2018
(Corsin Boos) In Bellinzona an der Raststätte trafen wir uns alle das erste Mal und verteilten alle WC’s und WC-Putzer-Outfits für den alljährlichen Jugendcup. Unser diesjähriges Motto «Mier putzed euch weg» ist wieder einmal voll gelungen. Anschliessend fuhren wir mit unseren WC’s auf dem Schoss die berühmt berüchtigte Strasse zum Monte Generoso hinauf – und waren die ersten im WKZ. Somit konnten wir uns optimal ausbreiten und den besten Platz für uns reservieren, zudem konnten wir so alle anderen Kader bei ihrem Ankommen beobachten und jedes Mal feststellen, dass unser Outfit einfach besser ist :). Dieses Jahr waren aber alle Kader extrem Ideenreich: Die Basler hatten das Motto «Fit mit Fett» und nahmen sogar ihren eigenen Grill mit für ihre Burger; das Kader Nordostschweiz hatte mit «Wo sind eure Eier?», bei dem sie als Osterhasen verkleidet waren, wohl das provozierendste, aber auch ein sehr gelungenes und lustiges Motto. Es gab noch viele andere gute Verkleidungen, bei dem mir aber die Motti leider nicht bekannt sind. Nur die Berner mussten mal wieder mit ihrem Ständchen, das eine Beerdigung darstellen sollte und viel zu lange gedauert hat, die OL-Jugend in Langweile versetzen. Die wackeren Wikinger aus dem Aargau wollten schon zum Schuss aus ihrer Kanone ansetzten, als es dann doch endlich endete und wir den prestiqeträchtigen Wettkampf beginnen konnten, den dann eben doch die traurigen Berner gewannen, wie schon viele Male zuvor. Bei uns scheiterte ein guter Rang an vielen Fronten, dennoch hatten wir eine super Zeit und der wahre Wettkampf stand am Abend erst noch an – die Jugendcup Party. Mit einem DJ aus dem Lager der Nordostschweizer war für gute Musik gesorgt und mit den jungen OL-Talenten aus der ganzen Schweiz hat man immer eine gute Zeit. Wie jedes Jahr war die Party jedoch schon viel zu früh fertig, da wir am nächsten Tag immerhin noch eine «Langdistanz an der oberen Grenze» absolvieren mussten.

Sonntag, 02.09.2018
(Marius Robinson) Nach einer mässig langen Nacht in den Luftschutzräumen von Castel San Pietro gab es um 7.00 Uhr Morgenessen. Nachdem alle gegessen, gepackt und einen Lunch-Sack geholt hatten sind wir mit unseren Mietbussen quer durch fast das ganze Tessin zum WKZ des Jugendcup Einzellaufs in der Nähe von Faido gefahren. Wieder mussten wir eine enge, kurvige Strasse den Berg hinauffahren. Im WKZ angekommen, mussten sich die ersten schon für den Lauf bereit machen. Andere hatten ein bisschen später Start und konnten sich noch 1-2 Stunden länger auf den Lauf vorbereiten.
Der erste Teil des Laufes war in einem sehr detailreichen und felsigen Gelände. Man musste entsprechend vorsichtig und genau laufen um schnell zu sein. Der zweite Teil hatte ein bisschen weniger Objekte, war jedoch auch interessant, da man die Konzentration nicht verlieren durfte, auch wenn man bereits einige Kilometer hinter sich hatte.
Leider waren unsere Einzelleistungen nicht gut genug, dass es unser Jugendcup-Gesamtresultat verbessert hätte und so hörten wir noch kurz bei der Rangverkündigung zu und begaben uns dann so schnell wie möglich auf den Heimweg, um nicht zuhinterst in der Buskarawane zu sein. Es war ein schöner Lauf in einem schönen Wald. Es hat sich also trotz des nicht brillanten Resultats gelohnt ins Tessin zu reisen.

 

 

ZesOLNak Sommer-Trainingslager im Engadin, Mo 30.7. – Mi 8.8.18

Montag, 30.7.2018
(Silvan Köpfli) Der erste Lager Tag begann mit der Anreise auf St. Moritz, welche wir mit mehreren Büssli und einem Motorrad absolvierten. Ich reiste mit dem Motorrad vom Luzern auf Andermatt über den Oberalppass Richtung Flims/Laax und traf mich mit den andern unterhalb des Albulapass bei Thusis. Von Thusis überfuhren wir gemeinsam den Albulapass und trafen in St.Moritz ein für das erste Training. Das erste Training war mit dem Nord-Ost Schweizer Kader. Wir starteten das Training mit vierer Staffeln in God Surlej bei der alten Olympiaschanze. Nach dem Training bezogen wir das Lagerhaus in La Punt, wo wir auch anschliessend das Znacht genossen und das Training ausgewertet haben. Der Rest des Abends verbrachten wir noch mit kleinen Spielen.

Dienstag, 31.7.2018
(Mireille Gisler) Heute mussten wir, wie immer, um 7.30 Uhr beim Frühstück sein, dort genossen wir unser Frühstück. Um 9.00 hatte das Küchenteam auch fertig abgewaschen und sich bereit gemacht, so dass wir mit unseren gemieteten Büsli ins Training fahren konnten. Nach einer 10-minütigen Fahrt nach St. Moritz. Auf dem Parkplatz angekommen, verteilten wir die Lunchkisten, und trugen sie etwa 25 Minuten zu unserm Treffpunkt mit dem Nord-Ost-Schweizer Kader. Mit den Nord-Ost-Schweizer Kader trainierten wir die ersten fünf Tage. Nachdem wir uns 15 Minuten eingewärmt hatten, in dem wir Rumpfstabilisationsübungen gemacht hatten und uns einliefen, gingen wir Gruppenweise zum Start, der 15 Minuten von unserem Lagerplatz entfernt war.
Am Morgen trainierten wir auf einer reduzierten Karte, das heisst auf einer Karte ohne Wege, so musste man sich auf andere Objekte oder Leitlinien konzentrieren.
Nach dem Lunch, der am Morgen von unserem Küchenteam vorbereitet wurde, spielten die einen von uns Kubb, die anderen Speedminton und die restlichen beschäftigten sich am Stazer-See.

Das Nachmittag-Training bestand aus drei Teilen, es startete mit einem Korridor-OL, danach liefen wir einige Posten auf einer ebenfalls reduzierten Karte an und zum Schluss hiess es das Gelernte anwende

n auf einer normalen Karte.
Nach dem Nachtessen hatten wir bis zur Nachtruhe, die um 22.15 Uhr war, noch Zeit zum Töggelen, Arschlöcheln, Pokern oder Ping Pong spielen.

Mittwoch, 1.8.2018
(Véronique Ruppenthal) Während ein Grossteil des ZesOLNaks bereits drei Trainings hinter sich hatte, machten sich heute auch die O-Ringen-Reisenden unter uns auf den Weg ins Engadin. Mit oder ohne Verspätung trafen alle in Susch ein, wo das erste Training von heute stattfand und man direkt zum Wald gefahren wurde. Auf der Karte Susch-Lavin stand eine «high-technical»-Einheit auf dem Programm: kurze Distanzen mit umso höheren technischen Anforderungen. Davor zeigte uns Salome in der Praxis, wie ein sinnvolles Einlaufen funktioniert.
Nach dem Training suchte sich jeder einen der spärlichen Schattenplätze hinter den Büssli und stärkte sich mit dem mitgebrachten Lunch, oder nahm ein- oder mehrmals den Weg zum Dorfbrunnen auf sich, um sich mit dem kalten Wasser abzukühlen.
Danach gings weiter ins Unterengadin nach Ardez zum 1.-August-OL. Der Sprint hatte es in sich: Steile Aufstiege sorgten für rote Köpfe und brennende Beine, steile Downhills in den verwinkelten Gassen für rauchende Hirnzellen und den einen oder anderen ungeplanten Umweg. Nachdem sich alle mit geschenkten Trinkflaschen und Buffs vom Sponsor eingedeckt und/oder den Ardezer Ruinenhügel zum Auslaufen erklommen haben, gings zurück nach La Punt.
Dort wartete eine gemeinsame Fajita-Schlacht mit dem Nordostschweizer Nachwuchskader. Welches Buffet mehr überzeugen konnte und welche Guacamole besser mundete, sei dahingestellt – es war auf jeden Fall fein und lustig.

Donnerstag, 2.8.2018
(Mirjam Würsten) Wie jeden Morgen gab es um 7:30 Frühstück. Danach hatten wir Zeit um unseren Tagesrucksack zu packen. Um 9:00 machten wir uns mit den Büssli auf den Weg zum Training. Das Training war zusammen mit dem Nordostschweizer Kader. Heute standen zwei intensive Middle-Trainings auf dem Programm. Am Vormittag bestritten wir einen Quali Lauf. Dafür wurden wir in 4 verschiedene Heats eingeteilt. Nach einer erfolgreichen Quali gab es Lunch. Währenddessen erstellten die Trainer die Rangliste sowie die Startliste für den Nachmittag. Die erste Hälfe von jedem Heat startete am Nachmittag im A Final, die zweite Hälfte im B Final. Als alle von ihrem Final Lauf zurückgekommen sind, fuhren wir mit den Büssli zurück zum Lagerhaus. Nach einer kurzen Dusche ging es für das Küchenteam direkt in die Küche, die anderen hatten freie Zeit und konnten Poker, Ping Pong oder Dögelikastä spielen. Nach dem Abendessen gab es noch ein gemeinsames Auswerten bis es um 22:15 hiess leise sein und ab ins Bett.

Freitag, 3.8.2018
(Lara Gisler) Der Tag begann wie üblich kurz vor halb acht, denn anschliessend wurde gefrühstückt. Wie jeden Morgen gab es ein reichhaltiges Buffet (Brot, Müesli, Joghurt, Saft, Milch, Nutella…). Nach dem Essen wurde jeweils abgewartet bis Mündi seine Ansprache über den weiteren Verlauf des Tages hielt. Heute wurde mitgeteilt, dass wir um neun Uhr aufbrechen und anschliessend ein Langdistanztraining absolvieren werden. Nach einer 50-minütigen Fahrtzeit waren wir dann endlich auf dem Ofenpass angekommen. Die Athleten des NWK NOS waren bereits vor Ort. Doch schon bald wurde unseren Trainern bewusst, dass sie die Karten fürs Training im Lagerhaus in La Punt vergessen hatten. Also mussten sie schnell zurückfahren und sie holen, dies dauerte jedoch mindestens 90 Minuten. So hatten wir noch genügend Zeit uns auf die Langdistanz vorzubereiten. Um mental bereit zu sein wärmten wir unsere Köpfe mit einer auswendig OL Übung ein. Es wurden die selben Posten angelaufen, welche wir später auch noch einmal mit Karte anlaufen durften 😉. Um 12 Uhr ging es dann schlussendlich auch für uns los mit dem Training. Der erste Teil der Langdistanz war im offenen Gelände oberhalb des Passes, der zweite Teil war dann eher im Wald und ging den Pass hinunter in Richtung von Italien. Der Trainingsumfang war zwischen 75 und 120 Minuten geplant. Im Zielgelände fanden wir dann die Büsli mit unserem Gepäck und dem Lunch vor. Wir konnten alle etwas Stärkung gebrauchen nach diesem Training. Zumal wir wieder ausreichend Energie für das Nachmittagsprogramm haben mussten. Frisch gestärkt versuchten wir noch verschiedene Gruppenfotos zu machen. Um 15 Uhr fuhren wir los ins Lagerhaus um uns umzuziehen. Dann um 16 Uhr hatten wir eine für uns sehr wichtige Verabredung in Zuoz. Wir trafen uns mit dem NWK NOS für ein Fussballspiel. Dies war für uns eine sehr ernst zu nehmende Sache. Es wurden uns noch kurz die Spielregeln klargemacht. Es mussten mindestens drei Frauen und es durften maximal drei Trainer auf dem Feld sein. Gespielt wurde mit zehn Feldspielern und einem Goalie. Darauffolgend liefen wir auf dem Platz ein. Selbstverständlich hatten wir auch eine Hymne, voll motiviert und mit Begeisterung sangen wir «Miss You Girl». Anschliessend begann die erste Halbzeit, welche 35 Minuten dauerte. Leider waren wir nach der ersten Halbzeit in Rücklage. In der Pause versuchten wir uns noch einmal auf das Spiel zu fokussieren und besprachen unsere Teamtaktik. Leider lief es auch in der zweiten Spielzeithälfte nicht wunschgemäss. Am Ende unterlagen wir den Osis mit 2:5☹. Wieder zu Hause angekommen musste das Küchenteam möglichst schnell in die Küche, da wir alle sehr hungrig waren. Einige Zeit später assen wir Älplermagronen, es war sehr fein. Im Verlauf  des Abends wurde dann noch das heutige Langdistanztraining ausgewertet. Es war wie üblich eine sehr angeregte Diskussion über die Routenwahlen und sonstigen Überlegungen… Anschliessend gab es ein Dessert und dann hatten wir noch ein wenig Zeit für uns. Wir spielten oft Tischfussball, Ping Pong, Poker, Kubb sowie andere Gesellschaftsspiele. Um 22.15 wurden die Lichter gelöscht, denn es war Zeit für die Nachtruhe. So ging ein anstrengender Tag zu Ende.



Samstag, 4.8.2018
(Gian Andri Müller) An diesem Tag stand die «Lagerstaffle» mit den Nordostschweizern auf dem Programm, welche ebenfalls ihr Sommertrainingslager hatten. Als wir am Morgen nach Pontresina losfuhren, war es schon wunderbar sonnig. Die Staffel fand dann im Stazerwald statt. Da auch an diesem Tag ugly-Dress-Day auf dem Programm stand, kamen viele mit Badehosen und verschiedenen bunten Kombinationen an den Start. Die Teams bestanden aus zwei Personen, dabei war eine Person von den Nordostschweizern und eine von den Zentralschweizern. Jeder vom Team musste zwei Runden absolvieren. Eine Person vom Team hatte jeweils eine etwas längere Bahn als sein Partner. Das Gelände erinnerte fast ein bisschen an Schweden, da es sehr viele Heidelbeersträucher hatte. Das Rennen gestaltete sich dann sehr spannend, da es sehr viel Führungswechsel gab. Die Staffel hatte dann auch den meisten sehr gefallen und es war eine gelungene Probe für die Jugendcupstaffel, welche im September stattfinden wird. Danach assen wir noch Lunch im Wald. Am Nachmittag fuhren wir dann mit den Büsslis nach Maloja, wo ein Abend-OL stattfand. Unser Kader bestritt den als extensiver Trainings-OL. Das Gelände war ein wenig ruppig und teils steinig, aber trotzdem sehr schön. Leider wurden wir dann noch ein bisschen nass. Danach war dann auch schon der intensive Tag fertig und wir durften uns auf die Auswertungssession nach dem Abendessen freuen.

Sonntag, 5.8.2018
(Delia Giezendanner) Nachdem wir bereits einige Tage trainiert hatten, stand nun der wohlverdiente Ruhetag an. Morgenessen gab es anstatt um 7:30 erst um 8:00, was bereits schon fast ausschlafen bedeutete. Gestärkt machten wir uns mit den Büssli auf den Weg ins Schwimmbad St. Moritz. Nach einer kurzen Einführung des Bademeisters konnten wir das Schwimmbad geniessen, egal ob auf dem Sprungbrett, auf den Rutschen, am Längen-Schwimmen oder einfach im Aussenbau am Entspannen. Als wir dann alle genug Wasser gesehen hatten, assen wir Lunch neben der Minigolfbahn, was uns gleich auf eine weitere Idee brachte. So kam es, dass wir noch eine Runde Minigolf spielten und uns dann mit einem oder manche auch mit zwei Glacés stärkten.
Wieder im Haus zurück, hatten wir etwas Freizeit. Einige ruhten sich aus, spielten oder versuchten einen Kuchen zu backen. Doch schnell bemerkte man, dass die Eier für den Kuchen fehlten. Kein Problem, nur schnell in den Volg??? Ähmm nein, denn es war Sonntag und in einem kleinen Dorf wie La Punt gibt es keinen offenen Laden, nicht einmal der Bauer hatte in seinem Hofladen genug Eier. So musste die Kuchenbackaktion auf den nächsten Tag verschoben werden.
Der Kuchen wurde aber nicht vermisst, denn es gab eine super leckere Lasagne und zum Dessert gab es ebenso feine Crèmeschnitten von Mündi.

Montag, 6.8.2018
(Corsin Boos) Nach dem erholenden Ruhetag mussten wir am Montag wieder in aller Herrgottsfrühe aufstehen. Die Morgenleute unter uns waren um 07.30 beim Frühstück, die Morgenmuffel standen erst gerade auf.
Heute fuhren wir zur letzten Swiss-O-Week Etappe von 2016, also nach Sils. Beim ersten Training mussten wir als Staffelstartübung bis zum Startpunkt, der ungefähr 400 Meter entfernt und ca. 50 Höhenmeter höher stand, intensiv rennen, ja eigentlich Sprinten, denn es stand viel Ruhm und Ehre auf dem Spiel, denn wer will schon nicht in die Geschichte als schnellster Startpunktsprinter des Zesolnaks eingehen. Jedoch wurde mit der angesagten Distanz und Höhenmeter massiv untertrieben (wir wussten dazumal noch nicht, wo und wie weit der Startpunkt war), somit zumindest ich nach einer Minute schon völlig ausgepumpt war, nicht zu vergessen, dass, als ich nach zwei Minuten endlich den Startpunkt erreichte, ich mich dort nicht einmal ausruhen konnte, da Salome, unsere Trainerin, dort stand und uns beobachtete. Somit waren die ersten Posten des Trainings vor allem als Erholung genutzt worden. Nichtsdestotrotz war es danach ein sehr spannendes Training, bei dem Damian Köpfli sein Début als Postensetzer für das ZesOLNak gab.
Auch das Nachmittagstraining war sehr spannend mit einigen sehr gut belaufbaren Gebieten. Doch wie jeder Wald musste auch dieser einen hässlichen Teil beinhalten, bei dem es gut gewesen wäre, ein Buschmesser für alle Fälle mitzunehmen. Dafür konnten wir eine junge Familie aus den Vereinigten Staaten oder Italien (niemand wusste es so genau) auf den OL aufmerksam machen. Die Kinder scheinten so begeistert vom OL zu sein, dass sie mindestens vier von uns (genaue Anzahl unbekannt) während dem OL fragten, was wir denn hier machen. Die einen antworteten auf Italienisch, die anderen auf Englisch, denn beide Sprachen konnten die Kinder perfekt.
Einige mutige ZesOLNäkler und Rätoromanen wagten dann auch noch einen Sprung in den Silvaplanersee.



Dienstag, 7.8.18
(Florin Wey) Wie jeden Tag weckte uns ein Lastwagen, der sich neben unserem Lagerhaus auf den Weg machte. Wie gewohnt war das Frühstück ab 7:30 bereit. Nach der Verstärkung hatten wir bis 9:00 Zeit, um uns fürs Training vorzubereiten und alles Nötige zu packen.
Nach ca. 45 Minuten Büssli-fahren, kamen wir an der Talstation von der Diavolezza an. Auf dem Parkplatz der Talstation fand ein Aufwärmen und Dehnen statt. Im Anschluss hiess es sich umzuziehen und den Weg an den Start zu finden. Es gab zwei verschiedene Varianten an den Start zu kommen: Mit dem Büssli oder zu Fuss. Die Gruppe mit dem Büssli nutze ihren Vorsprung um schon vor dem Start den ersten Posten zu besichtigen. Danach startete das Training, welches auf den Richtungswechsel spezialisiert war. Es war ein alpines Gelände mit vielen Steinen und Felsen. Weil es in den letzten Tagen so heiss und trocken war, sind die meisten Sümpfe und teilweise sogar kleinere Seen ausgetrocknet.
Nach dem Training war der Lunch schon bereit und wir konnten unseren Hunger stillen. Danach wurden wir wieder zurück ins Lagerhaus gebracht, weil wir für den Nachmittag kein weiteres Training geplant hatten. Nach dem Duschen hatten wir noch eine Auswertung vom Training. Nach der rund 30-Minütigen Analyse des Trainings, hatten wir den restlichen Nachmittag Zeit um Spiele zu spielen.
Um 18 Uhr war es Zeit zu Essen. Heute standen Tortillas auf dem Speiseplan. Weil es der letzte Abend in diesem Trainingslager war, stand noch ein Abschlussanlass auf dem Programm. An diesem Abend haben wir Spiele gespielt und Rätsel gelöst. Der Spassfaktor war von Person zu Person unterschiedlich. Am späteren Abend, als der Anlass schon vorbei war, wurde uns ein Dessert aufgetischt. Danach gingen wir ins Zimmer und machten uns bereit fürs Bett. Während die Einten den letzten Abend noch genossen, legten sich die Anderen ins Bett um am nächsten Tag fit fürs letzte Training zu sein.

Mittwoch, 8.8.2018
(Fabio Birrer) Ein bisschen früher als sonst standen wir auf, um vor dem Morgenessen zu packen. Als wir noch verschlafen an unseren Tischen zum Frühstück sassen, teilte uns Mündi den Putzplan mit, da das Lagerhaus gründlich geputzt werden musste. Auf Hochtouren poliert konnten wir das Lagerhaus übergeben. Danach fuhren wir mit den Büsslis auf den Berninapass, um das allerletzte Training des Lagers zu absolvieren, nämlich ein Kompasstraining. Der Weg zum Start war ein bisschen ungewohnt, da uns nicht mitgeteilt wurde, dass die Karte reduziert war, also waren die Wege nicht eingezeichnet. Trotz der Erschöpfung der anderen Trainings war es cool, da es sehr weitsichtig war. Daher musste man nicht so viel «kärtelen». Nach dem Lunchen auf der Passhöhe verabschiedeten wir uns, denn die Büsslis fuhren ab hier in verschiedene Richtungen.
Es war ein super Lager, indem wir bestens für den Testlauf anfangs September in Tessin vorbereitet wurden. Herzlichen Dank an das Trainerteam, das uns 10 Tage ein tolles Programm bot.

 

 

 

 

Kazu Zofingen - PISTE und Luzerner Frühlings OL, 16.+17.6.18

Samstag, 16. Juni 2018 (Sven Wey)
Ein Samstag wie er im Buche steht, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern – und so weiter und so fort – das Übliche halt. Jedenfalls haben an diesem Tag verschiedenste Bewohner der Zentralschweiz, und noch der ein oder andere Auswärtige, ihre angestammte Heimat verlassen, um sich zusammen der grossen, jährlichen Herausforderung zu stellen, dessen Name man unter den Teilnehmenden nur als ehrfürchtiges Flüstern vernimmt – der Piste Test. In diesem Jahr war die Reihenfolge so festgelegt: O400, kognitiver Test, 3000m. Nach einer kurzen Begrüssung ging es auch schon los und die Ersten stürzten sich in die Herausforderung um sich wider aller Tücken und Fallen im O400 einen Name zu machen. Doch die anfängliche Euphorie wurde schon bald durch Angst- und Panikzustände abgelöst, als sich der Kugelschreiber in der ersten Benutzung auf der OL Karte als nicht sehr schreibfreudig erwies. So gingen zwar einige Sekunden verloren, doch der Fehler liess sich zügig beheben und der Lauf konnte beendet werden. Auch rauchende Köpfen beim kognitiven Test und die Hitze beim 3000m Lauf, konnten die Aufmerksamkeit der Athleten nicht von den Spielen an der WM in Russland lösen, die permanent via Stream verfolgt wurde. Böse Zungen behaupten sogar, dass gewisse Personen das SRF Tippspiel und die Entwicklung der Spielstände fast als interessanter einstuften, als die Piste-Läufe. Wie auch immer, auch der härteste Wettkampf ist einmal zu Ende und so begaben wir uns nach Zofingen, wo wir in der Jugendherberge logierten. Bald wurde auch schon zu Tische gerufen. Danach gab es noch Informationen bezüglich des Lagers im Engadin. Irgendein Leiter hat eine zugegebenermassen äusserst geschickte Methode entdeckt, um die Verpflichtung des täglichen Kochens auf die armen Athleten abzuschieben. «Ihr plant in Gruppen jeweils zwei Menus für das Lager, schreibt eine Einkaufsliste und kocht dies dann auch» hiess es. Doch das wirklich raffinierte an diesem Vorgehen war die Methode, die allen Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen sollte. Denn die Leiter drückten dort, wo’s weh tut – es wurde auf das traumatische Erlebnis «Menuvielfalt Tessin» hingewiesen mit der Bemerkung, wir könnten es besser machen. Nachdem auch diese Besprechungen ad acta gelegt werden konnten, setzten sich noch einige Läufer mit der Thematik «Jugendcup Motto» auseinander, woraus einige sehr kreative und fragwürdige Vorschläge resultierten. Damit war das Programm dann auch schon vorbei und nach den, für einen KaZu üblichen «Vor-Schlaf Aktivitäten» wurden irgendwann die Lichter gelöscht, um sich für den Wettkampf am kommenden Tag zu erholen.

Sonntag, 17. Juni 2018 (Fabio Birrer)
Noch müde von der Piste riss uns der Wecker um 07:25 Uhr aus dem Schlaf. Fünf Minuten später stärkten wir uns am Frühstücksbuffet. Nachdem wir ausgecheckt haben, marschierten wir zum Bahnhof Zofingen. Da wir in einer Jugi übernachtet haben, mussten wir nicht putzen
😉. Nach der halbstündigen Zugfahrt kamen wir in Sursee an, wo der Luzerner Frühlings OL ausgetragen wurde. Der Stadt-OL hatte sowohl schnelle, wie auch knifflige Passagen. Mehr oder weniger zufrieden mit dem Lauf, trennten sich unsere Wege.

 

 

 

 

 

Testläufe 2018 Tessin, 10.-13.5.18

Donnerstag, 10.05.2018 (Flavio Ehrler)

Früh am Morgen standen wir auf und gingen Frühstücken. Als wir dies getan haben, mussten wir unsere OL-Sachen packen, um an den ersten Wettkampf, die Sprint Schweizermeisterschaften, zu gehen. Dann um 11.45 Uhr ging?s fürs Kader auf den Bus. Als wir oben in Tesserete ankamen, mussten die einen schon schnell zum Start gehen, während die anderen sich noch in Ruhe vorbereiten konnten. Dann kurz vor 3 Uhr ging es auch für die letzten los. Als alle mit dem Lauf fertig waren, begann es zu regnen. Dennoch blieben wir in Tesserete, um die EOC Sprint-Relay zu scha uen. Es lohnte sich die Schweizer lautstark an zu feuern, denn die Schweiz gewann. Als die Staffel fertig war, gingen wir wieder mit dem Bus zurück in die Jugi. Hier gab es noch eine Teambesprechung. Nach der Teambesprechung gingen wir essen. Es gab Spaghetti. Um 10 Uhr war Nachtruhe.


WKZ / Zielgelände Sprintstaffel und SPM in Tesserete

 

Freitag, 11.05.2018 (Pascal Schmid)

8:45? Wecker? schlummern? 8:55? Wecker läutet erneut? jaja noch 5 Minuten bis zum Morgenessen? 8:58? aufstehen, total müde und noch im Halbschlaf die Kleider anziehen und danach in Richtung Esssaal laufen. Nach dem Morgenessen wird wie an den vorherigen Tagen schon ein, zwei oder sogar drei grosse Sandwiches für den Lunch bereitgemacht ---danke OLG Goldau fürs bereitstellen--- Der Tag kommt aber nach dem Morgenessen so richtig in Schuss. Einige haben in dieser Woche einen neuen Sport entdeckt: Volleyball/Beachvolleyball. Der Tag hatte bis am Nachmittag um 16:00 keinen fixen Programmpunkt und so hiess das Programm der meisten: Volleyball-Baden-essen-joggen-baden-Volleyball.
Um 16:00 hatten wir ein paar Minuten Gespräche in der Gruppe und dann ging es im grössten regen ab in die Gelateria. Ein grosses extrem feines Glacee gesponsert von Andi machte allen eine riesen Freude.
Um 18:00 folgte das Abendessen. Einmal mehr gab es: Spaghetti. Eine riesen Überraschung für alle. Der Fokus lag beim ins Bett gehen schon auf der morgigen Mitteldistanz.


Beachvolleyball
Auf dem Weg zur Gelateria. Sonnenschirme kann man auch anders verwenden...

 

Samstag, 12.05.2018 (Andrea Hess)

Nachdem alle mehr (6.30 Uhr) oder weniger (10 Uhr) früh aufstehen mussten, aufgrund der verschiedenen Startzeiten, gab es zuerst Frühstück. Danach packten wir Lunch ein und machten uns bereit. Wir fuhren wie alle Tage mit dem Bus nach Tesserete, wo die drei Wettkämpfe stattfanden. Der zweite Testlauf stand heute auf dem Programm: ein middle-Wettkampf. Eine Stunde vor der jeweiligen Startzeit hiess es losmarschieren, da der Weg zum Start ziemlich lange und zum Schluss steil bergauf ging. Wie immer warteten die Trainer am Start auf uns und gaben uns letzte Tipps mit auf den Weg. Das heutige Gelände war typisch Tessin: steile Hänge, viele Steine, Marronibäume und grössere Lichtungen mit kleinen Steinhäusern drauf. Auch im Ziel wurden wir von einem Trainer erwartet, und jeder und jede machte eine kurze Laufanalyse. Später werteten natürlich alle ihren Lauf noch ausführlicher aus. An diesem Nachmittag fand die Wald-Staffel der EM statt. Um diese zuhause in der Jugi im Fernsehen schauen zu können, machten sich viele von uns schnell auf den Weg zurück zur Jugi. Einige zogen es hingegen vor, das Rennen live mitzuverfolgen und blieben deshalb im WKZ. Spass gemacht hat es beiden Gruppen. Es war cool, gemeinsam mit anderen OL-Läufern den erfolgreichen Schweizern zuzuschauen! Kurz vor Ende des Männer-Zieleinlaufes glaubten unsere Trainer, jetzt eine Auswertungs-Session beginnen zu können. Das ging natürlich gar nicht! Die Meinung war ganz klar: zuerst schauen wir die Staffel fertig und dann wird ausgewertet. So blieb dann nicht mehr allzu viel Zeit dafür. Zum Znacht gab es - wie eigentlich jeden Abend ? Spaghetti. Energiemässig waren wir so gut gerüstet für den 3. Selektionslauf über die Langdistanz. Um mit dem zweiten Testlauf vollständig abschliessen zu können und parat zu sein fürs neue Gelände, mussten wir unsere Laufkarten in ein Couvert legen und verschliessen.  Zur Feier des Tages gab es Rimuss und Kuchen, da drei Zesolnäkler aufs Podest gelaufen waren: Mirjam, Pascal und Lea.


Middle in Capriasca - Long in Tesserete

 

Sonntag, 13.05.2018 (Sara Portmann)

Am Morgen noch vor dem Frühstück fingen wir an unsere Sachen zu Packen und die Betten abzuziehen. Weil es Sonntag war, bekamen wir alle zum Frühstück ein feines Gipfeli!
Dann ging es schon bald auf den Bus Richtung Tesserete wo wir uns für unseren Lauf fertig vorbereiteten. Aufgrund der EOC am Samstag wussten wir schon wie etwa der Wald aussieht, es ist ein wunderschöner Tessiner Buchenwald, der gut belaufbar ist. Das Wetter war erstaunlich gut im Gegensatz zu der Vorhersage. Einige vom ZesOLNak wahren erfolgreich:
Miriam Würsten D16 3. Platz
Lea Stäuble D20 9. Platz
Simon Rüegg H16 7. Platz
Pascal Schmid H18 6. Platz
Corsin Boos H18 7. Platz
Nicola Müller H20 9. Platz

Wir gratulieren!

Während unserem Lauf fand auch noch die EOC Langdistanz statt, darum konnten wir auch noch Läufern zujubeln, die ins Ziel sprinnteten. Auch da waren die Schweizer mit je einer Silber und Bronzemedaille wiederum sehr erfolgreich.
Nach dem Lauf haben wir nur noch gegessen und geduscht und dann ging es auch schon wieder nach Hause.
Ein äusserst gelungenes Weekend für uns und ein herzliches Dankeschön an die Trainer des ZesOLNaks!

 

 

ZesOLNak Oster-Trainingslager im Tessin, 29.3.-2.4.18

Donnerstag, 29.3.2018 (Dominique Schmid)

Donnerstag der 29. März. Wir stehen am Bahnhof und es regnet. Wie könnte es auch anders sein?! Die Vorfreude auf das Trainingslager im Tessin ist riesig. Im Zug wird die Vorfreude aber durch eine Durchsage ein bisschen gebremst. Technische Störungen in Richterswil… Wir verpassen den Zug und stranden in Pfäffikon SZ. Die Reise durch den Gotthard Basistunnel konnten wir leider nicht mit unseren Kaderkollegen auf uns nehmen. Die Freude sie aber nachher in Magliaso zu treffen war dafür umso grösser. Eine riesige Freude für alle vom Kader war es natürlich unser neustes und jüngstes Mitglied im Kader zu treffen. Tobia Stalder: Einige Monate alt… stark und auf den Spuren der Eltern. Nanu wo ist er denn? Es stellt sich heraus das er einige Tage später nachreisen wird und wir ihn noch nicht am ersten Tag wieder sehen werden. Zimmereinteilung und Einrichtung schnell gemacht… Gespräche und noch lautere Gespräche hört man im ganzen Haus. Bis auf einmal die Lichter ausgehen… Was ist jetzt los? NACHTRUHE?!!! Warum müssen den die ganzen Gespräche so schnell beendet werden? Naja so läuft das nun mal; ein Sportler braucht seinen Schlaf und so geht es mehr oder weniger pünktlich um 22:30 ins Bett… Müdigkeit ist aber beim einschlafen kaum zu erkennen, mehr die Vorfreude auf ein perfektes Trainingslager ins Gesicht geschrieben.

Karfreitag, 30.3.2018 (Isabelle Gisler)

Die erste Nacht habe ich gut überstanden. Wie jeden Morgen sind wir um 7:10 aufgestanden um zu frühstücken. Dort gab es ein feines Buffet mit Müesli, Jogurt und Brot. Sogar Nutella wurde aufgetischt. Nach dem Essen haben wir uns für das erste Training umgezogen. Gegen 09.00 h sind wir mit den Büsslis der Tessiner nach Astano gefahren. Anhand einer Karte mussten wir uns den Weg zum Start auswendig merken. Dort startete man nach seiner Startzeit zum Vielposten-OL. Es war ein Grenzwald und somit musste man einige male den nicht gut sichtbaren Stacheldraht durchqueren. Autsch. Wer mit dem OL fertig war, ging zurück zu den Büsslis. Die Postensetzer schafften es jedoch nicht am abgemachten Ort zu warten und so joggte Thomas zurück in die Unterkunft. Nach einem leckeren Mittagessen hatten wir am Nachmittag noch ein Multi-Technik-Training auf dem etwas steileren Cademario. Nach dem auch dieses Training vollendet war, kehrten wir wieder in die Unterkunft zurück. Dort sprinteten wir in die Duschen da man nicht wusste, wie lange es warmes Wasser gab. Zum Glück reichte es aber für alle. Um 18.15 gab es dann noch leckere Pizza. Später wurde noch ausgewertet und dann hatten wir noch etwas Freizeit bis es um 22:00 Zeit für die Nachtruhe war.

Samstag, 31.3.2018 (Nicola Müller)

Morgenessen war wie schon zuvor um 7:30. Nachdem der Nutella Vorrat wieder aufgebraucht war, ging es um 8:45 mit den Büssli los in Richtung Bedero in Italien. Natürlich verspätete sich die Abfahrt um einige Minuten, weil gewisse Helden die ID vergessen hatten. Das Wetter war nicht wie in der Wettervorhersage und man konnte bei leichtem Sonnenschein sogar ohne Thermo laufen. An diesem Morgen war ein Testwettkampf Middel geplant. Es war eine sehr schöne Karte, ohne viele grüne Partien, viel Abfahrts-OL und mit einem schönen Relief. Die Gewinner bei den Kategorien Kurz,Mittel und Lang hiessen, Lara, Flavio, Mirjam, Dominique, Lea und Nicola. Danach ging es zurück nach Magliasa und wir wurden mit feinen Farfallas bekocht. Am Nachmittag gab es noch ein Rumpfkrafttrainig, das von Salome geleitet wurde. Zuerst mussten wir in Gruppen unser eigenes vollständiges Programm planen, wie wir es machen würden. Nach den 15 Planungsminuten gab es dann ein 30min. Krafttraining mit Übungen von allen Gruppen.  Nach dem um 18:00 gehalten Nachtessen, gab es noch eine seriöse Auswertung, in der wir immer auch den Bezug zu den Testläufen nahmen. Nachtruhe war wieder wie normal um 22:00.

Ostern/Sonntag, 1.4.2018 (Jan Burkhardt)

Am Sonntagmorgen standen wir wie gewohnt um halb acht auf, es gab Morgenessen und wir machten uns für die Sprinttrainings, die geplant waren, bereit. Es war der erste schöne Tag nach zwei Tagen schlechtem Wetter, dementsprechend war die Laune gut. Die Sprints waren sehr kurz, doch sie hatten es in sich, die kleinen verwinkelten Gassen und die vielen frei herumlaufenden Hunde verhinderten ein schnelles Lauftempo. Doch alle genossen die Sonne! Wir assen auf einem Parkplatz unser Mittagessen und stellten uns auf den angesagten Partner-OL ein. Dieser war sehr spannend, da man sehen konnte, wie jemand anders OL läuft und mit dem Gelände des Tessins zurecht kommt. Wieder zurück in unserer Unterkunft assen wir Abendessen und nach dem Abendessen machten wir einen Osterhasen-OL, bei dem wir in Teams kleine Schokoladeneier finden mussten und Aufgaben bewältigen mussten. Es waren alle sehr müde und um halb 11 sorgte Andi für die nötige Ruhe.

 

Ostermontag, 2.4.2018 (Simon Rüegg)

Nach dem letzten Zmorge in unserem Haus, mussten wir erstmal all unsere Sachen finden und einpacken. Da jeder auf der Liste zum putzen stand, wusste jeder was er putzen muss. Wir putzen kurz oder lange, aber das Ergebnis war bei allen gut. Mit den sauberen Büsslis fuhren wir Richtung Isone, bogen aber vorher ab, überquerten den Fluss und die Büsslis kämpften sich die schmale und steile Strasse hoch. Wir mussten noch circa 5-10 Minuten laufen, dann waren wir am Start der Lagerstaffel, dem Isone Battle. Um 10:50 war für die Alten der Massenstart für ihre lange Bahn. Der Start war sehr amüsant für die Zusehenden, aber weniger für die Läufer, denn es ging zuerst mal den steilen Berg hoch. Nach der Ablösung des ersten Läufers durfte die Jungen auf ihre kurze Runde. Die Alten mussten aber auch nochmals eine Runde laufen. Aber auch nachdem sie die kleine Runde absolviert haben, war das Rennen noch nicht fertig. Denn die Jungen mussten noch auf ihre lange Rund gehen, da konnten aber die Alten lachen, da jetzt die anderen den steilen Berg bezwingen mussten. Nachdem aber allen im Ziel angekommen waren, wenn auch einige ohne den Posten 36 konnte man noch das schöne Tessiner Wetter geniessen. Als die Posteneinzieher zurückgekehrt waren machten wir uns auf den Weg Richtung Rivera Bironico. Dort verabschiedeten wir kurz und Büngig, da der Zug auch schon gleich fuhr. Welche zuerst ein Billet lösen konnten oder bereits eines hatten, verpassten den Zug nicht, die anderen schon.

Zusammenfassend war es ein gutes Trainingslager und Vorbereitung an die Testläufe im Tessin. Wir danken allen Leitern, die sich Zeit genommen haben und das Trainingslager organisierten.

 

 

Kazu Aargau, 2. – 4. März 2018

Freitag, 2. März (Patrick Würsten)
Whatsapp : [15:21, 2.3.2018] Mündi:
«Hoi zäme
Die ARGUS Nachtstaffel wurde abgesagt.
Der KAZU findet wie geplant statt.
Neues Programm heute Abend: Massenstart Nacht OL, gegabelt.
Treffpunkte neu: Richard hält um 17.50 Uhr in Sursee beim Mac.
Véronique wartet in Pfäffikon auf Dominique (Abfahrt neu 17.20)»
Mit dieser Mitteilung ging das Kazu los. Da nun einiges verschoben wurde und kurzfristig umgeplant werden musste ging im Büssli von Richard vergessen das man in Sursee noch auf S.K aus W warten muss der nicht rechtzeitig beim MC bereitstand. Dies wurde erst bemerkt als das Büssli schon kurz vor Lenzburg war. Trotzdem hiess es sofort bereit machen für die Staffel als wir in Lenzburg ankamen. Wenig Fahrminuten neben der Unterkunft war der Wald. Gestartet wurde nicht wie normal das Team hintereinander sondern, alle Teams mit allen Läufern gleich miteinander. Trotz Schnee und unterschieden in der Erfahrenheit bei Nacht OL’s kämpften alle und kamen früher oder später ins Ziel. Danach ging es zurück in die Unterkunft wo warm geduscht etwas gegessen werden konnte und dann ging es schon in Richtung schlafplatz. Dort merkte eine gewisse F.M aus E das sie ihren Schlafsack vergessen hat. Zum Glück konnten zwei Aargauerinnen aushelfen mit «Teppich-Schals». So konnten alle Ruhig einschlafen und sich erholen denn morgen ging es weiter mit Trainings.

Samstag, 3. März (Flurina Müller)
Um 8:00 gab es Morgenessen. Danach hatten wir ein Kompasstraining, zusammen mit dem Aargauer Kader. Da es Schnee hatte, gab es zum Teil rechte Autobahnen, was das Training erleichterte. Am Mittag durften wir super feine Teigwaren mit Gehacktem essen. Am Nachmittag hatten wir eine Sprint Staffel in Lenzburg, welche sehr spannend war. Das Abendessen war wieder sehr fein. Danach gab es ein Stretching, geleitet von den Aargauertrainern. Am Abend gabs dann einen Theorie Block über die Testläufe im Tessin. Absolut müde gingen wir dann schlafen.

Sonntag, 4. März (Julia Wipfli)
Nach einem leckeren Frühstück ging es für die Aargauer schon mit dem Putzen weiter. Für uns vom ZesOLNak stand zuvor jedoch noch eine kurze Vorbereitung für den Badener OL an. Wir schrieben unsere Ziele für den heutigen OL auf. Danach reisten wir mit den Büslis zum Badener OL. Mit so vielen Anmeldungen vom ZesOLNak waren die Helfer fast etwas überfordert. Für uns öffneten sie extra eine separate Anmeldung nebenan, damit die anderen Läufer nicht zu lange warten mussten. Natürlich versuchten alle ihre Ziele für den Lauf möglichst gut umzusetzen, was hoffentlich den meisten auch gelungen ist. Da es draussen so schönes Wetter war, beschlossen wir, die gemeinsame Auswertung für den Lauf draussen an der Sonne zu machen. Müde vom KaZu fuhren wir mit den Büsli wieder zurück zum Zustiegsort, von wo aus wir mit ÖV nach Hause fuhren.

 

 

 

KaZu Samstag, 24.02.18, Lozärner Cross (Mireille Gisler)

Wir trafen uns um 9.00 Uhr im CSS Gebäude in Luzern. Dort gab es Gipfeli und Kaffee, danach starteten Richard & Seline mit den Infos. Als der Jahresrückblick und die Saisonplanung besprochen war, gab es eine kurze Pause. Danach erklärte Richard die Trainingsplanung, und wie sie idealerweise umgesetzt wird. Dazu schrieb er mit einem «permanent Marker» auf ein White Board, doch er merkte es erst als er sich verrechnete und es ausputzen wollte. Danach ging es für uns Athleten zur etwa 2km entfernten Allmend, dort fand der «Lozärner Cross» statt. Die D14 bis D18 Läuferinnen ging es als erstes in die eisige Kälte um 3km, auf dem eingefrorenen Platz zu laufen.

Bei den U16 Weiblich wurden keine Podestplätze, von der Seite des ZesOLNak besetzt. Bei U18 Weiblich war das ZesOLNak, bessergesagt Flurina Müller auf dem 2. Rang und Andrea Hess auf dem 3. Rang, auch bei U20 Weiblich war Lea Stäuble auf dem 3. Rang. Bei U16 Männlich war Gian-Andri Müller auf dem 2. Rang und bei den Läufern der Kategorie U18 Männlich waren die ersten 5 Ränge vom ZesOLNak besetzt, Pascal Schmid auf dem 1. Rang, Fabio Birrer auf dem 2. Rang und Dominique Schmid auf dem 3. Rang. Auch die U20 Männlich waren auf ihrer 6km langen Runde sehr erfolgreich. Nicola Müller besetzte den 1. Platz, Patrick Würsten auf dem 2. Rang und Marco Birrer auf dem 3. Rang.

So wie man der Ranglisten entnehmen kann, war der «Lozärner Cross» fürs ZesOLNak ein erfolgreiches Ereignis. 

 

 

Kazu Samstag, 27.01.18 (Sandro Schmid)

Ziemlich verschlafen und nicht extrem motiviert beim Anblick des Wetters, trafen wir uns am Samstagmorgen am Bahnhof in Malters. Mehr oder weniger vollzählig machten wir uns auf den kurzen Fussmarsch zum Schulhaus, welches für dieses Wochenende Trainings- und zugleich Schlafplatz sein sollte. Dort trafen wir auf den Rest der Truppe. Nach einer Ansprache der Trainer zogen wir uns um und machten uns auf den Weg zu unserer ersten Trainingseinheit des Tages, ein Intervalltraining auf einer sehr abwechslungsreichen, ca 1km langen Runde. Petrus hatte Erbarmen mit uns und verschonte uns mit dem Wasser von oben. Eine Stunde später waren wir Alle müde, aber zufrieden wieder zurück im Besprechungsraum der Turnhalle.  Anschliessend war Zeit fürs Mittagessen und etwas Erholung bzw. Fussball spielen. Um halb zwei stand Theorie zur Trainings- und Wettkampfplanung auf dem Programm. Nahtlos gings weiter mit einer Rumpfkraftsession in der Turnhalle und anschliessend Spiel und Spass nach unseren Wünschen.
18.30 war Zeit fürs Abendessen - es gab ein köstliches Risotto und zum Dessert Schokocreme. Danach machten wir uns ans Abwaschen und Aufräumen, bevor mit dem ominösen Abendprogramm der letzte offizielle Teil anstand. Es stellte sich als ein lustiges Spiel heraus, mit dem Ziel aus 30 Spaghetti, 5 Marshmallows, etwas Schnur und Klebeband einen möglichst hohen Turm zu bauen.
Anschliessend löste sich das Ganze etwas auf und es wurden verschiedenste Spiele in kleineren Gruppen gespielt, geredet oder sich auch einfach nur erholt. Punkt 22 Uhr lagen wir alle auf unseren Matten in der Turnhalle worauf kurz danach auch das Licht gelöscht wurde.

 

Kazu Sonntag, 28.01.18 (Marco Birrer)

Der Sonntagmorgen kam für die meisten sehr früh (oder war die Nacht so kurz?). Einige waren dennoch schon schnell fit und munter, andere eher weniger...... Nach dem Frühstück kamen wir in den Genuss einer Theoriestunde, wo wir uns der Frage widmeten, wie unser OL-Ablauf von Posten zu Posten funktioniert. Ziel dabei war, uns auf ein Jahr mit weniger Postenfehlern vorzubereiten. Nach dieser mentalen Lektion gingen wir zum physischen Teil über, der aus einem intermittierenden Lauftraining bestand. Dabei ging es unter anderem darum, uns diese eher unbekannte aber sehr intensive Trainingsform vorzustellen und uns somit für mehr Trainingsvariabilität zu inspirieren. Nach dieser Aktivität war auch schon Duschen und Mittagessen angesagt. Dazu wurde gejasst und natürlich auch Sport (Tennis, Skifahren und Langlauf) im TV verfolgt. Danach war Aufräumen angesagt, was allerdings schneller als geplant ablief. Dies war einzig und allein der grossartigen Ordentlichkeit der ZesOLNäkler und ZesOLNäklerinnen zu verdanken. Im Anschluss konnten wir mit dem letzten Training des Kazus, einem Beinachsenstabilitätstraining, beginnen. Auch dieses wurde trotz einiger Vorbelastung noch souverän absolviert. So konnten wir uns schliesslich auf den Heimweg machen, um uns zu Hause vom anstrengenden Wochenende zu erholen:).

 

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